Vorgestellt: Laura von PraxisAtelier SinnBildLicht


Magst Du Dich in ein paar Sätzen vorstellen?

Wer bist Du? Woher kommst Du und was machst Du?

Hi! Ich bin Laura, eine kunterbunte Künstlerseele und komme gebürtig aus Frankfurt am Main.

Seit nun fast 8 Jahren wohne ich mit meiner Lieblingsfamilie in einem wunderschönen Altbau in der Friedensstadt Osnabrück.





Ich bin ausgebildete Kunsttherapeutin mit Spezialisierungen auf Stressbewältigung,

Trauerbegleitung, sowie das Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen. Zusätzlich habe ich über 1,5 Jahre eine deutsche Heilpraktikerschule besucht, um den psychologischen Backround zu fundieren, weiter zu stärken und auszubauen. Dieses Jahr werde ich daher die Überprüfung zur „Heilpraktikerin für Psychotherapie“ beim Gesundheitsamt antreten können.


In meinem PraxisAtelier SinnBildLicht begleite ich Frauen, Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren mit einer Mischung aus positiver und humanistischer Psychologie und ressourcenorientierter Kunsttherapie in unterschiedlichen Lebenslagen - jedoch noch außerhalb der Heilkunde - in ein starkes, selbstbestimmtes, glückliches und freies Leben.


Wann und wie bist Du mit dem Malen zum ersten Mal in Berührung gekommen?

Seit meiner frühen Kindheit sind Pinsel und Stifte tägliche Begleiter. Ich hatte das Glück in einer sehr kreativen Familie aufzuwachsen, die meine Passion von Anbeginn förderte und feierte. Auch hatte ich eine wunderbare Kunstlehrerin, die mir viele Techniken auch ausserhalb des Kunstkurses beibrachte.


Wie bist du zur Kunsttherapie gekommen?

Ich wusste lange nicht, dass es diesen Beruf als solches gibt, wo ich doch seit meiner Kindheit selbst erfahren habe, dass das künstlerische Schaffen eine so heilsame Therapie darstellen kann. Seit Anfang 2013 bin ich nach einem lähmenden Burnout und einer allesverändernden Brustkrebserkrankung auf der spannenden Reise zu mir selbst.

„Wer bin ich?“ – „Warum bin ich hier?“ - „Wo liegt der Sinn?“ waren und sind immer mal wieder in meiner Entwicklung klassische Begleiterfragen.


Ich war bereit für eine Veränderung, für eine Neuorientierung, für ein Ent-Wickeln.

Über ein paranormales Erlebnis vor wenigen Jahren bin ich dann auf diese Therapieform aufmerksam gemacht worden.Und seit diesem Tag... tja... lach.. es ist a l l e s anders seitdem. So klar. Es dreht sich nach wie vor alles um Kunst in meinem Leben, jedoch jetzt mit einem anderen tieferen Sinn, einem anderen Antrieb, einer anderen Führung. Ich bin tief eingetaucht, habe dazugelernt, Wissen verknüpft und verbunden, mit verschiedenen Methoden und Materialien experimentiert, kreiert und selbst erfahren, mich selbst tief berührt.

Kurz: Ich habe meine sinnhafte Lebensaufgabe gefunden!

Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert, ist, wenn Menschen, die wenig Kontakt zur Kunst haben und auch nicht so richtig viel damit bislang anfangen konnten, innerhalb weniger Schritte und Momente ihrem tiefsten Selbst begegnen und so Berührung ihrer Seele erleben. Das Innere weiß alle Antworten!

Einigen Kindern sieht man die Berührung in den Augen an. Diese reinigende Klarheit. Das finde ich einfach großartig!


Was hat sich dadurch/seitdem in Deinem Leben verändert?

Künstlerisch hat sich seit der Erkennung meiner Berufung nicht sehr viel verändert, da Kunst ja schon immer ein sehr wichtiger Teil in meinem Leben darstellte. Doch verstehe ich jetzt noch mehr und hatte seitdem ich mich mit Kunsttherapie beschäftige viele „aha, deswegen“- Momente. Ich habe einfach mehr psychologischen Hintergrund erlangt. Über bestimmte Methoden und ihre Ziele, die Bedeutung von Symbolik, psychologische Farbwirkung und auch die Sprache der unterschiedlichen Materialien.


Was konntest Du über Dich selbst lernen?

Ich habe sehr viel über mich gelernt, nicht nur über aktuelle künstlerische Werke, sondern auch über meine vergangenen. Wichtige Bausteine auf meiner persönlichen Reise und in meiner persönlichen Weiterentwicklung. Ich bin mir und meiner Seele noch einmal ein ganzes Stück nähergekommen und konnte meine Themen, Erfahrungen und Schatten bearbeiten und transformieren. Ich ahne, dass das anhält.


Was bedeutet für Dich Kreativität? Wie wichtig ist sie in Deinem Leben? Was ist die größte Herausforderung/Blockade?

Kreativität ist eine ganz wichtige Ressource. Nicht nur im künstlerischen Prozess. Das Leben fordert unsere Kreativität auch immer wieder aufs Neue heraus. Sofortige Entscheidungen bei plötzlichen Lebensveränderungen oder Schicksalsschlägen beispielsweise. Da bedarf es eines klaren und kreativen Geistes. Daher glaube ich, dass es immens wichtig ist, Kreativität zu schulen und sie regelmäßig zu fördern.


Gerade, wenn wir etwas mit beiden Händen erledigen, erschaffen oder gestalten kommen beide Gehirnhälften voll auf ihre Kosten und produzieren nicht zuletzt unaufhaltsam kreative Ergüsse.

Je öfter wir also aktiv Kreativität ausüben, desto besser und leichter können wir in Zukunft auf unvorhergesehene Ereignisse kreativ und lösungsorientiert reagieren. Die größte Blockade oder Herausforderung im kreativen Prozess ist sicherlich alte Glaubens- und Denkmuster ziehen zu lassen. Viele Menschen lernen in der Schule, dass sie nicht malen können. Mit einer der zerstörerischsten Sätze meiner Meinung nach. Diese Hürde zu nehmen, erfordert Mut und Offenheit. Sicherlich ist das mit eine der größten Aufgabenstellung an uns KunsttherapeutInnen, diesen Menschen mit Sicherheit und Geduld zu begegnen.


Mit welchen Materialien arbeitest du?

Je nach Thema und Klient arbeite ich sehr gerne mit Pinsel und Gouache, Ton, Linoldruckplatten, jedoch setze ich auch gerne das Collagieren ein. Ich überlege zukünftig Holz mehr einzubinden. Ich bin der Auffassung, dass die Natur den kreativen Heilungsprozess zusätzlich positiv beeinflusst.


Was rätst Du jemanden, der darüber nachdenkt, sich zukünftig wieder mehr mit der eigenen Kreativität zu verbinden? Wie kann das gelingen?

Wenn der Wunsch im Herzen liegt, sich zukünftig kreativ auszudrücken, dann glaube ich, dass der Zugang recht zügig geöffnet werden kann. Dieser Mensch darf immer mal wieder achtsam in sich hineinlauschen und hören, welche Impulse sich melden. Sollte malen der Wunsch sein, so könnte es unterstützen, sich ein kleines blanko Notizbuch oder -heft zu besorgen, was auch äußerlich visuell ansprechend ist, sowie einen angenehmen Stift, vielleicht einen Bleistift. Wenn man es bei sich trägt, besteht immer wieder die Möglichkeit intuitiv und spontan zu malen und zu kritzeln. Morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen sind wir am kreativsten. Vielleicht ist das die einladende Gelegenheit seinem bevorstehenden/begangenen Tag und Gefühlen achtsam und in Ruhe mit einer Tasse Tee bildhaft Raum, Form und Farbe zu geben. Auch bringt kreatives Schreiben einen klaren Geist und fördert Kreativität.


Hast du Lieblingskünstler*innen? Oder Vorbilder?

Seit meinem 10 Lebensjahr weiß ich, dass eine unglaublich inspirierende Frau und Künstlerin namens Frida Kahlo gelebt hat. Meine Mutter hat mir von einer Ausstellung der „Frankfurter Kunsthalle Schirn“ ein großes und schweres Frida Kahlo Buch mitgebracht. Mit den Jahren habe ich immer mehr über ihr Leben erfahren und verstanden, auch sieht man ihre Kunstwerke und kann leise erahnen, wie es in ihrem Inneren aussah. Frida hat mich, mein Wesen und meine Kunst sehr geprägt. Auch heute noch komplettiere ich Jahr für Jahr meine kleine persönliche Frida-Sammlung.


Wo soll es für dich hingehen? Was möchtest du anbieten?

Wo wird die Reise für mich hingehen? Das kann ich nicht genau sagen. Ich vertraue darauf, dass sich alles, so wie ich es für meinen Lebensweg benötige fügen wird. Wenn ich mir etwas für meine persönliche Entwicklung noch wünschen könnte, dann wäre es mehr Klarheit und Ruhe im Inneren. Auch, wenn ich meine kunterbunte Künstlerseele liebe und ehre, ist es doch manchmal ganz schön viel. Viel los, viele Ideen, viele Impulse, die gesehen und gelebt werden wollen. Haha, das überfordert mich manchmal – lach. Generell möchte ich meine BERUFung nicht mehr missen. Ich sehe mich als eine achtsame Botschafterin der kreativen Stressbewältigung für Frauen, Kinder und Jugendliche. Da ich selbst erfahren durfte und inzwischen weiß, wie wichtig der eigene authentische Weg ist, ganz nach den eigenen Bedürfnissen und Werten zu leben, dann ist es das, worin ich andere begleiten und bestärken möchte. Sich mit allen Facetten, Fähigkeiten und Stärken, die man in sich trägt zu akzeptieren, zu respektieren und zu lieben. Frei von negativen Trigger- und Stresspunkten, alten und begrenzenden Glaubens-, Denk- und Verhaltensmustern hin zu einem unabhängigen, selbstbestimmten und glücklichen Leben. In meine Arbeit fließen neben der positiven und humanistischen Psychologie, sowie der ressourcenorientierten Kunsttherapie auch unterschiedliche Achtsamkeitsmethoden, wie autogenes Training und Chakren-Balance ein. Zusätzlich bediene ich mich gerne der heilenden Wirkung der Edelsteine und ätherischen Öle. Ich biete Workshops und Kurse u.a. zur „Kreativen Stressbewältigung“ oder „Inneren Kindarbeit“ an, sowohl bei mir in meinem PraxisAtelier SinnBildLicht in Osnabrück, als auch zukünftig entspannt für Zuhause.


Mehr zu Laura Langner-Forman, Psychologische Beraterin und Kunsttherapeutin, findest du hier:


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